Dänischer Glühwein aus Rotwein und Aquavit mit Gewürzen, Mandeln und Rosinen.
Weihnachtsbier darf schon in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen. Der so genannte J-Day, der erste Ausschanktag des Julebrygs, wird in Kneipen im ganzen Land gefeiert. Dieses Jahr ist der J-Day am 4. November.
Schon in der Vorweihnachtszeit treffen sich Kollegen, Vereine und Freunde zum Julefrokost. Berüchtigt sind sie wegen ihres oft ausufernden Alkoholkonsums. Auch am 25. und 26. Dezember versammeln sich viele Dänen mittags um ein Julefrokost. Das Kalte Buffet besteht typischerweise aus:
verschiedene Sorten eingelegter Hering
Lachs
Garnelen
warme Fleischbällchen
Leberpastete
Sülze
Rollwurst
kalter Schweinebraten
Rote Beete
Salate
eine Auswahl an Aufschnitt und Käse
Dazu gibt es Bier und Schnaps.
Die dänische Weihnachtsdeko schlechthin: das Weihnachtsherz. Die klassische Variante ist in in rot-weiß und wird aus Glanzpapier geflochten. Mit etwas Übung lassen sich hübsche Kunstwerke basteln.
Neben dem Adventskalender mit Türchen und Paketen ist der Julekalender im Fernsehen besonders beliebt: eine Weihnachtsserie in 24 Teilen.
Abends am 24. Dezember (juleaften) gibt es das julemad. Das Weihnachtsessen besteht typischerweise aus Gans, Ente, Pute oder Schweinebraten, dazu werden Rotkohl und braune Kartoffeln (in der Pfanne in Zucker angebraten) serviert.
Als Nachtisch gibt Ris á l‘ amande, Milchreis mit Sahne und Kirschsoße, in dem eine ganze Mandel versteckt ist. Wer die Mandel findet, bekommt das Mandelgeschenk, ein Marzipanschwein zum Beispiel.
Die skandinavischen Länder streiten zwar über die Herkunft des Weihnachtsmannes, doch für die Dänen steht fest: Der Weihnachtsmann kommt aus Grönland.
Unter www.santa.gl kann man den grönländischen Weihnachtsmann und seine Welt genauer kennen lernen: mit Postkarten, Videos, Adventskalender usw. Außerdem gibt es ein elektronisches Gästebuch, in das jeder einen persönlichen Gruß an den Weihnachtsmann schreiben kann.
Ab November gibt es jedes Jahr eine neue Weihnachtsbriefmarke. Deren Verkauf kommt wohltätigen Zwecken zugute. Die Idee zur Weihnachtsmarke hatte der junge Postbeamte Einar Holbøll im Jahre 1904.
Auch damals sollte der Erlös armen und bedürftigen Kindern helfen. Jedes Jahr gestaltet ein neuer Künstler die Marke, auch Königin Margrethe hat schon mal ein Exemplar gestaltet. Zu kaufen ist sie bei der Post und in Kiosken. Ein Bogen mit 50 Marken kostet 40 Kronen, 30 Marken kosten 25 Kronen, 10 gibt es für 10 Kronen.
Neben dem Adventskalender (julekalender) wird in Dänemark eine Adventskerze abgebrannt. In 24 Querstriche aufgeteilt, werden Kerze und Wartezeit jeden Tag um einen Strich kürzer.
Am 23. Dezember ist der "kleine Heiligabend". Dann schmückt die Familie den Weihnachtsbaum, die Vorbereitungen zum Heiligabend sind im vollem Gange. Es wird Gløgg getrunken sowie Plätzchen und Konfekt probiert.
Ohne Nisser kein Jul. Die Weihnachtskobolde finden sich als Figuren und Schmuck in jeder Wohnung.
Auf dem Lande gab und gibt es immer noch den Brauch, eine große Schüssel mit Milchreis auf den Dachboden zu stellen. Mit dieser Leibspeise will man die Nisser gütlich stimmen, damit sie das restliche Jahr nicht zur Plage werden.
Beliebte Weihnachtsleckerei: Kleine Krapfen, die in einer speziellen Pfanne gebraten werden. Dazu gibt es Marmelade und Puderzucker.
Mit dem Auto oder der Bahn sind es von Hamburg nach Århus nur etwa vier Stunden. Die Hotels vor Ort bieten attraktive Übernachtungspreise, und in den Restaurants der Stadt, wo typisch dänische Weihnachtsspezialitäten kredenzt werden, steht ebenfalls alles im Zeichen des bevorstehenden Festes.
Tourist Århus, Rådhuspladsen 2, DK-8000 Århus C, Tel. 00 45 / 89 40 67 00, Fax 86 12 95 90, www.visitaarhus.com
Den Gamle By, Viborgvej 2, DK-8000 Århus C, Tel. 00 45 / 86 12 31 88, Fax 86 76 06 87, http://www.dengamleby.dk
Ferienhäuser gehöen zu den klassischen Unterkünften in Dänemark. Viele kann man das ganze Jahr über buchen.