Indonesien scheint das stärksten betroffenste Land des Seebebens zu sein. Auf der Insel Sumatra ist vor allem die Provinz Aceh stark betroffen. Diese Region war und ist seit Jahren für Touristen aus innenpolitischen Gründen gesperrt. Die meisten Toten hat es in der Küstenstadt Meulaboh gegeben. Nach Angaben des indonesischen Gesundheitsministeriums vom 23. Januar, sollen im Land insgesamt 173.981 Menschen durch das Beben und den folgenden Tsunami ums Leben gekommen sein.
Mittlerweile ist ein Streit zwischen der indonesischen Regierung und der UN über die weitere Anwesenheit ausländischer Soldaten in Aceh entbrandt. Während die Regierung in Jakarta die unmittelbare Nothilfe für abgeschlossen hält und verlangt, dass vor allem die US-Soldaten das Land wieder verlassen, halten Vertreter der UN den weiteren Einsatz amerikanischer Militärhubschrauber für das wichtigste Instrument, um die Menschen in den betroffenen Regionen zu erreichen.
Alle Reiseziele auf Java (z.B. Java - Bali Überland Reisen), Sulawesi, Bali, Lombok und die kleinen Sunda-Inseln können bereist werden, da sie außerhalb der Reichweite der Flutwelle lagen.