Hanseboot 2007: Einsteigerboote

Klein, aber fein: Boote für Einsteiger

Die hanseboot 2007 ist vom 27. Oktober bis zum 4. November nicht nur Anziehungspunkt für Bootsbesitzer sondern bietet auch gerade Wassersportneulingen ein vielfältiges Angebot an Booten für Einsteiger. Der Einstieg in den Wassersport beginnt oftmals mit einem motorisierten Schlauchboot. Der Grund: Der Anschaffungspreis und die Unterhaltungskosten halten sich in Grenzen, und der Besitzer benötigt nicht einmal einen Liegeplatz und auch keinen Führerschein, wenn der Außenbordmotor nicht mehr als fünf PS leistet.

Ein rund drei Meter langes Gummiboot kommt mit dem führerscheinfreien Außenborder schon in schnelle Fahrt und eignet sich als Angelboot genauso wie für Ausflüge und Badetouren auf Binnengewässern oder an ruhigen Tagen an der Küste. Für einige Schlauchboote gibt es sogar zusätzlich eine Besegelung und Seitenschwerter. Das sichere Schlauchbootvergnügen einschließlich Außenborder beginnt bei etwa 1.500 Euro. Die Auswahl in diesem Segment ist groß auf der hanseboot.

Der nächste Schritt für den Einsteiger erfolgt meistens nach bestandener Sportbootführerscheinprüfung mit einem kleinen Motorboot mit Kajüte. Die meisten dieser Boote sind mit einem Außenborder ausgerüstet, was ihre Wartung erleichtert. Ein Außenbordmotor kann im Gegensatz zu einer Einbaumaschine einfach abgebaut und zur Servicestation gebracht werden. Es muss nicht immer ein Monteur zum Boot kommen. Die Auswahl an Booten in dieser Kategorie ist sehr umfangreich. Ihre Größe beginnt bei knapp fünf Metern. Die kleine Schutzkajüte bietet häufig zwei Kojen und sogar häufig eine kleine Kochstelle. Der Wohnkomfort wurde von den Werften in den vergangenen Jahren stets erhöht. Die Preise für diese Motorboote beginnen einschließlich Motor knapp unter 10.000 Euro. Da die Boote in der Regel mit einem Mittelklasseauto getrailert werden können, fallen keine Liegeplatzkosten an.

Das typische Einsteigerboot für Segler ist die Jolle. Die Bootswerften haben sich darauf eingestellt und bieten sichere Anfängerjollen an. Allerdings sollten sich neue Eigner sorgfältig einweisen lassen und bei wenig Wind mit dem Boot segeln üben. Am besten ist es sogar, vorher einen Segelkurs zu belegen. Die Preise für typische Allround-Jollen, die aus pflegeleichtem Kunststoff gebaut werden, beginnen bei etwa 6.000 Euro.

Wie viele Schlauchbootfahrer schon nach kurzer Zeit auf kleine Kajütmotorboote umsteigen, ist für Jollensegler die nächste Stufe eine kleine und sichere Kielyacht. Damit können bereits Urlaubstörns an der Küste unternommen werden. Einige Werften bieten in dieser Kategorie ein preisgünstiges Angebot. Anfänger mit einem besonders großen Sicherheitsbedürfnis können mit der belgischen Etap 24 sogar ein unsinkbares Boot in der Halle A1 erwerben.
Der Einstieg in die Fahrtensegelei mit einer kleinen Yacht beginnt bereits bei etwa 15.000 Euro. Wie kleine Motorboote werden auch die Miniyachten mit Segeln bei Flaute durch einen Außenborder angetrieben. Für kleinere Boote reicht häufig ein Motor unter fünf PS aus, der das führerscheinfreie Segeln ermöglicht. Erst wenn ein Boot mit einem Motor ausgerüstet ist, der mehr als fünf PS hat, greift die staatliche Führerscheinpflicht. 

In der Regel drückt ein Eigner einer kleinen Yacht schon bald die Schulbank, um die Prüfung für den Sportbootführerschein zu bestehen. Die Yachten wachsen sozusagen mit der Segelerfahrung. Da größere Segelboote aufgrund ihrer längeren Wasserlinie auch schneller sind als kleinere, vergrößern sich auch die Entfernungen der Wochenendtörns. Allerdings haben dafür Eigner kleiner Segelyachten die Möglichkeit ihre Boote noch mit dem PKW zu trailern und dadurch weit entfernte Reviere anzusteuern. Das Maß aller Dinge ist dabei die Breite von maximal 2,50 Meter. Nach der Straßenverkehrsverordnung können Boote mit dieser Breite problemlos ohne zusätzliche Ausnahmegenehmigungen gezogen werden. Überschritten werden darf dann nur nicht das für den jeweiligen PKW zugelassene Trailergewicht.

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reise-report

Unser Tipp: Erst mieten, dann kaufen

Lust auf eine Rundtour auf „eigenem Kiel“ als Kapitän auf Zeit? Mit der „Sunday Fishing“ vom griechischen Bootsbauer „Drago“ lässt sich dieser Traum direkt von der Hansestadt Lübeck aus verwirklichen. Und das schon zum günstigen Tagespreis von 99 Euro (zuzüglich Benzinkosten).
BootCharter Lübeck, die junge Charterfirma von Doris und Wolfgang Seitz, macht es möglich. Die funkelnagelneue „Möwe“, so der Name des strahlend weißen Bootes, ist im Mai 2007 am Anleger der Stadtmarina im Hansahafen direkt an der Drehbrücke vor Anker gegangen. Von hier aus steht das 5,40 Meter lange Kajütboot mit dem 25 PS Außenborder für Freizeitkapitäne mit Führerschein zur Verfügung.  Ideal auch für Anfänger, Wiedereinsteiger oder wenn die Familie Lust auf den Wassersport bekommen soll.
„Möglichkeiten für Kurztörns gibt es viele“, weiß Wolfgang Seitz, Ansprechpartner von BootCharter Lübeck. Etwa einmal rund um die Hansestadt schippern oder auf der Trave Richtung Travemünde vorbei an den landschaftlich schönen Gefilden der Pötenitzer Wiek. Auch ein zweitägiger Törn auf dem Elbe-Lübeck-Kanal nach Mölln und zurück bietet sich an. Oder ein romantischer Törn zu Zweit mit Anker setzen und genüsslich an Bord den Picknickkorb auspacken.
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