Husum – Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

Husum hat mehr als nur Theodor Storm zu bieten

Husum in Nordfriesland. Foto: © Corinna Strade - Fotolia.com

Husum ist eine Kreisstadt in Nordfriesland und sollte bei einem Urlaub an der Nordsee unbedingt besichtigt werden. Bekannt ist diese vor allem durch den Schriftsteller Theodor Storm und wird daher auch gerne als „graue Stadt am Meer“ bezeichnet. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das gleichnamige Gedicht von Theodor Storm, welches er seiner Heimatstadt widmete. Zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten warten in Husum darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Auf die Spuren des Schriftstellers trifft man in Husum überall, egal ob im Theodor-Storm-Zentrum oder im Poppenspäler-Museum.

Husumer Innenstadt und Marktplatz

Schon die Innenstadt Husums ist eine Besichtigung wert und sollte im Rahmen einer Stadtführung besichtigt werden. Heute ist die Bezeichnung „graue Stadt“ kaum mehr zutreffend, vielmehr findet man hier bunte Giebel, die sich in den kopfsteingepflasterten Gassen aneinanderreihen. Die 32 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind durch den so genannten „Kulturpfad“ miteinander verbunden - vor allem Kinder können diese hier auf spielerische Art und Weise kennenlernen.

Nicht versäumen sollte man den schönen Marktplatz mit den zahlreichen Cafés, Restaurants und Geschäften. Hier befindet sich auch das heimliche Wahrzeichen der Stadt, der so genannte Tine-Brunnen, sowie die St. Marien-Kirche.

Husumer Schloss

Das Husumer Schloss zieht jährlich tausende Besucher von nah und fern an; immer dann, wenn hier bekannte Konzertreihen aufgeführt werden. Bereits im 16. Jahrhundert als „Schloss vor Husum“ als Wasserburg errichtet, kann man das Innere des Schlosses heute regelmäßig im Rahmen einer Führung besichtigen. Die Außenanlagen wiederum laden mit ihren gepflegten Gärten zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Besonders schön ist ein solcher Spaziergang im Frühling, wenn hier Tausende von Krokussen blühen.

Theodor-Storm-Haus

Der Dichter und Schriftsteller Theodor Storm lebte von 1866 bis 1880 in der Stadt Husum; ihm zu Ehren wurde das Theodor-Storm-Haus errichtet. Hier können sowohl das Arbeitszimmer als auch das Wohnzimmer des Dichters besichtigt werden. Letzteres ist nahezu im selben Zustand wie zu Storms Lebzeiten. Das Theodor-Storm-Haus befindet sich in der so genannten Wasserreihe, einer der schönsten Straßen der Stadt. Besonders sehenswert sind hier außerdem die zahlreichen Fischerhäuser.

Nordseemuseum Husum

Dieses beeindruckende Museum zeigt nicht nur die unterschiedlichsten Fundstücke aus dem Watt, sondern erklärt auch die verschiedensten Fragen: etwa zum Deichbau oder zur Entstehung von Ebbe und Flut. Auf der anderen Seite kann man hier aber auch Werke einheimischer Künstler betrachten und bestaunen.

Schifffahrtsmuseum Nordfriesland

Dieses Museum informiert über die Geschichte des Walfangs und des Schiffbaus ebenso wie über die Schifffahrt im Allgemeinen. Dieses Museum befindet sich an der Spitze des Husumer Binnenhafens. Prunkstück der Ausstellung ist das Wrack eines Seglers aus dem 16. Jahrhundert, auch als „Zuckerschiff“ bekannt. Dieser Name stammt übrigens daher, dass es in einer Zuckerlösung konserviert wurde.

Poppenspäler-Museum

In diesem schönen Museum, welches nicht nur für Kinder geeignet ist, findet man neben Kaspar und Seppel auch exotische Puppen wie Figuren aus dem chinesischen Schattentheater. Gern dürfen diese hier auch berührt und mit ihnen gespielt werden. Seinen Namen verdankt das Museum übrigens Pole Poppenspäler, einer Figur aus einer Novelle von Theodor Storm.

Ostenfelder Bauernhaus

Das Ostenfelder Bauernhaus war das erste Freilichtmuseum Deutschlands überhaupt und gibt einen beeindruckenden Einblick in das Leben der nordfriesischen Bauern. Die Entstehung dieses Freilichtmuseums ist spektakulär: bereits im Jahr 1899 ließ ein Heimatforscher ein altes Reetdachhaus aus seinem Heimatort Ostenfeld abtragen und im Zentrum von Husum wieder errichten.

Husumer Binnenhafen

Husum verfügt über einen sehenswerten Binnenhafen; Nordsee und Wattenmeer reichen bis an diesen heran. Der Binnenhafen reicht fast bis an den Husumer Markt heran. Touristen sollten eine Besichtigung des Hafens Anfang August einplanen, wenn die Husumer Hafentage stattfinden.

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