Südafrika-Spezial: Gastgeberland im Fußball-Fieber

Warum bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 warten? Südafrikanische Städte laden Besucher ein, die kulturelle Vielfalt der Metropolen zu entdecken und in die südafrikanische Lebensart einzutauchen. Insgesamt neun Städte stehen auf dem Spielplan der WM 2010.

Vor der Kulisse des majestätischen Tafelbergs erstreckt sich Kapstadt entlang des Atlantischen Ozeans, umgeben von meilenweiten Weinbergen. Die entspannte Atmosphäre an der Waterfront in einem der vielen Cafés genießen oder auf dem Signal Hill den Blick über Tafelberg, die Stadt und das Meer schweifen lassen – es hat seinen Grund, warum die „Mother City“ als eine der schönsten Städte der Welt gilt.

Johannesburg, die „Stadt des Goldes“, ist das Herz Südafrikas. Tagsüber locken unzählige Shoppingmöglichkeiten, abends fällt die Auswahl schwer zwischen Jazz Clubs, Theater, Zigarren-Bars und Chill-Out-Lounges, die bis in die frühen Morgenstunden geöffnet sind. Ganz trendy das neue Viertel Newtown, wo die Nächte pulsieren. Kulturell ist das Apartheidsmuseum ein Muss.

Afrikanische, europäische und indische Einflüsse prägen das Bild von Durban. Die Metropole am Indischen Ozean besticht durch ihr exotisches Flair, tropisches Klima und perfekte Wellen für Surfer.

Vor allem Kulturinteressierte kommen in der Gartenstadt Pretoria voll auf ihre Kosten: zu besichtigen sind der geschichtsträchtige Regierungssitz, in dem einst Nelson Mandela vereidigt wurde, das Pretoria Art Museum oder das National Museum of Culture – um nur einige zu nennen.

Bei einem Bummel durch die Hafenstadt Port Elizabeth, kurz P.E. genannt, wechseln sich moderne Hochhäuser mit viktorianischen Bauten ab. Hier steht beispielsweise das älteste Opernhaus Südafrikas. Zum Entspannen laden die breiten Sandstrände am Indischen Ozean ein. Diese fremde Unterwasserwelt kann im Oceanarium sogar ohne Tauchgang bewundert werden.

Wer es gerne ruhiger angehen lässt, schlendert durch Bloemfontain in der Provinz Free State, genießt die Idylle in Mpumalangas Provinzhauptstadt Nelspruit, lernt in der Provinz Limpopo mit der Hauptstadt Polokwane die alte Kultur der Venda kennen oder besucht auf dem Weg zum Pilanesberg Nationalpark das westlich von Pretoria gelegene Rustenburg.

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reise-report



Viel Urlaub für den Euro

Die Reise nach Südafrika lohnt sich nicht nur des Landes wegen – sie rechnet sich sogar. Mit seiner Stärke gewährleistet der Euro eine hohe Kaufkraft für die deutschen Urlauber im Ausland. In Südafrika bekommt der Reisende für einen Euro derzeit Waren und Dienstleistungen im Wert von 1,32 Euro. Der günstige Wechselkurs des südafrikanischen Rand von 9,62 Rand zu einem Euro bringt die Urlaubskassen der deutschen Besucher zum Klingeln.

Die Kaufkraft des Euro in Südafrika hat sich im letzten halben Jahr stetig erhöht. Der Wechselkurs des Südafrikanischen Rand gegenüber dem Euro liegt nach wie vor stabil im Verhältnis von nahezu 10:1. Vor allem deutsche Touristen, die eine Reise nach Südafrika planen, profitieren davon, dass die Reisekosten vor Ort weiter sinken. Sie bekommen dort deutlich mehr für ihr Geld als in den meisten Ländern der Eurozone.

Eine Tasse Milchkaffee gibt es zum Frühstück schon ab 1 Euro. Wer Hunger hat, kann in einem Mittelklasse Restaurant ein 500gr.-Rindersteak für 10 Euro oder gleich ein 3-Gänge Menu ab 16 Euro bestellen. Der Big Mac von MacDonalds ist schon für 2 Euro zu haben. Ein Bed & Breakfast für zwei Personen, wie es in Südafrika sehr beliebt ist, gibt es ab 56 Euro. Wer sich abends an der Hotelbar noch den einen oder anderen Drink genehmigen möchte, bekommt ein Glas Wein ab 2 Euro oder ein Bier ab 1,60 Euro. South African Airways bietet Nonstop-Verbindungen beispielsweise von München nach Johannesburg ab 708 Euro an. Ohne Jetlag ist das Ferienziel in zehn Stunden erreicht.

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