



Leben ist überall. Und dort, wo man es überhaupt nicht vermutet, wo im Winter Temperaturen bis zu minus 80 Grad herrschen und eisige Winde den Schnee über das Land treiben, scheint es besonders viel davon zu geben. Mitten im Nirgendwo, weitab jeglicher Zivilisation liegt eine einzigartige Insel: Südgeorgien. Zur Antarktis sind es 1.500 Kilometer Richtung Süden und in Richtung Westen hat man erst nach 1.400 Kilometern die Falklandinseln erreicht.
Das ist den Bewohnern jedoch völlig egal: Südgeorgien ist ein Tierparadies. Königspinguine, Esels- und Goldschopfpinguine brüten auf der 160 Kilometer langen Insel in riesigen Kolonien und auch die bedrohten Wanderalbatrosse haben hier ihre Nistplätze. Im Meer und an den Stränden tummeln sich Pelzrobben, Seebären, Seelöwen und Seeelefanten – hier versammelt sich alles, was Rang und Namen hat. Einige Zahlen? Im Sommer finden sich ca. fünf Millionen Goldschopfpinguine, 400.000 Königspinguine, zwei Millionen Seelöwen und 350.000 Seeelefanten ein. Aber auch Menschen sind hier willkommen, obwohl sie sich in diesem Klima eher weniger wohlfühlen. Aber keine Angst: im Sommer sind die Temperaturen weit milder. Der deutsche Reiseveranstalter ColibriUmweltreisen wird Südgeorgien nächstes Jahr im März mit einem ehemaligen russischen Forschungsschiff – einem Eisbrecher der höchsten Klasse – ansteuern. Und den Reiseteilnehmern während geführten Landgängen und Ausflügen in Zodiac-Booten die hautnahe Begegnung mit der faszinierenden Tierwelt der gebirgigen Insel und der sie umgebenden rauhen See ermöglichen.
Abgeschlossen wird die Reise mit einem dreitägigen Aufenthalt auf den Falklandinseln, wo man sich dann wieder etwas an die Zivilisation gewöhnen kann. Aber auch hier locken nach einem Bummel durch Port Stanley wieder Flora, Fauna und beeindruckende Landschaften in die Natur: strahlendweiße Sandbuchten mit scheinbar endlosen Dünenhügeln wechseln sich ab mit Steilküsten, an denen Leuchttürme einsam Wache stehen. Und mittendrin alte Bekannte: die Pinguine
"Colibri UmweltReisen... und die Welt wird grüner". Dieser Slogan ist ernst gemeint: für jede Flugreise werden zum Ausgleich der Klimabilanz Bäume gepflanzt. Je nach Entfernung 50 bis 100 Stück pro Passagier. In Zusammenarbeit mit nationalen Umweltschutzorganisationen konnten so auf der ganzen Welt schon über eine Million Bäume neu gepflanzt werden.
Colibri hat sich auf Natur- und Tiererlebnisreisen spezialisiert, einer der Schwerpunkte sind Reisen nach Costa Rica. Aber es geht nicht nur in weit entfernte Gegenden: auch in Polen gibt es noch Wildnis.
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