Entspannender Urlaub im Vinschgau

Viel Sonne, wenig Regen

Weiße Pracht im Schnalstal. Skifahren selbst im Sommer möglich!
300 Sonnentage im Jahr machen den Vinschgau für Biker, Wanderer und Familien zu einem Ganzjahresziel.
Schneeweiß und weithin sichtbar: Kloster Marienberg.
Eine letzte Erinnerung an Altgraun. Nur der Kirchturm ragt heut noch aus dem Reschensee. alle Fotos: Südtirol/Alto Adige Marketing

Schon die alten Römer wussten die Vorzüge des Vinschgaus und seiner Seitentäler zu schätzen und folgten mit dem Bau ihrer Via Claudia Augusta von Meran im Burggrafenamt kommend, dem Oberlauf der Etsch bis hinauf zum Reschenpass. Mit seinen 300 Tagen Sonnenschein lässt sich in dieser niederschlagsärmsten Region des Alpenraums rund ums Jahr ideal Urlaub machen.

„Auf die Räder, fertig, los!“ So lautet die Devise von Frühling bis Herbst. Familientauglich, wenn man im Tal bleibt und die nur wenig befahrenen Wege durch die Obstanlagen abradelt. Im April geht es vorbei an blühenden Obstbäumen, im Sommer sieht man die Früchte reifen, im Herbst guckt man bei der Ernte zu. Immer ein spannendes Erlebnis.

Sportlich aktiv
Sportlich bietet das Vinschgau rund ums Jahr viel: Klettern und Tourengehen im Martelltal, Bergwandern auf das Hasenöhrl, mit seinen 3256 Metern einer der schönsten Aussichtsberge des Vinschgau, Sommer-Skilauf auf dem Stilfser Joch und im Schnalstal, Wandern auf den Waalwegen von Malös, Glurns, Taufers, Schluderns, Prad am Stilfser Joch, Laas, Schlanders, Martell, Kastelbell und Latsch, Windsurfen auf dem Reschensee, Pistenspaß am Ortler in Sulden – übrigens bis Ende April! – im Skigebiet Watles und im Vinschgauer Oberland um St. Valentin, Reschen, Graun und Langtaufers.

Wer hoch hinaus will und Bikes mit bergtauglicher Schaltung und reichlich Kondition hat, der kann hinauf zu Reinhold Messners Sommerresidenz Schloss Juval strampeln. Dort hat der Südtiroler Extrembergsteiger seit 1983 ein museales Paradies geschaffen und seinen Kunstsammlungen einen würdigen und einzigartigen Rahmen geschaffen. Ganz so extrem muss es nicht sein? Dann nehmen Sie doch den Bus, der vom Tal hinauf zum Schloss fährt...

Kunst und Kultur
Schlösser und Burgen, Kirchen und Kapellen in großer Zahl bergen so manch kunst- und kulturhistorisches Kleinod. Die Churburg mit der größten privaten Rüstungssammlung der Welt wurde im 16. Jahrhundert von den Grafen Trapp zur schönsten Renaissance-Residenz Südtirols ausgebaut. Das Benediktinerkloster Marienberg, das schneeweiß weithin sichtbar hoch über Burgeis liegt, birgt in seiner Krypta die besterhaltensten romanischen Fresken im deutschen Sprachraum.

Guten Appetit!
Wer getreu dem Motto „Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen“ auf Reisen geht, der ist im Vinschgau gut dran. Nicht nur, dass die Vinschgauer sich von der „cucina tipica italiana“, der köstlichen italienischen Küche, haben inspirieren lassen, sie bringen auch aus dem eigenen Landstrich allerlei Schmackhaftes auf den Tisch: Die typisch Vinschgauer Brettlmarende mit Speck, Käse, Wein & Co. Da sind dann alle Köstlichkeiten der Region vereint. Der reise-report.de-Tipp: Eine urige Marende bekommen Sie im Gasthof Rössl in Tartsch serviert! Dazu gibt es natürlich den süffigen „Roten“ aus der Region.

Wolfgang Seitz

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Infos

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Tel. 0039/0473/ 62 04 80
Fax 0039/0473/ 62 04 81
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Ab Palmsonntag bis zum 30. Juni und vom 1. September bis Anfang November ist Schloss Juval für die Öffentlichkeit geöffnet. Besichtigung nur mit Führung (stündlich von 10 bis 16 Uhr).
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