Amerika-Reise: Virginia

Virginia: Auf den Spuren der Indianer

Museum of Natural History, Indian Heritage Festival Martinsville. Foto: Mike Arnold/VTC

Der US-Bundesstaat Virginia setzt verstärkt auf Touren, Ausflüge und Events, die an die Geschichte der Ureinwohner Amerikas anknüpfen.

Indianisches Erbe Amerikas an der Ostküste

Tourismusexperten in Virginia registrieren ein wachsendes Besucherinteresse an indianischer Kultur. Historische Indianerpfade, indianische Werkzeuge und Kultstätten der Ureinwohner werden verstärkt in neue Touren, Ausstellungen und Festivals des amerikanischen Ostküstenstaats eingebunden. Inmitten der üppig grünen, fruchtbaren Hügel Virginias, fischreichen Flüssen, ausgedehnten Wäldern und verträumten Ortschaften erhält das indianische Erbe Amerikas eine besondere Bedeutung.

Indianische Frauen beim Festival in Chesapeake Bay
Indianer Tanz. Fotos Dwight Dyke/VTC

Mit dem Kanu auf dem Clinch River

Eine dreistündige geführte Kanufahrt auf dem Clinch River folgt der historischen Strecke, die die Indianer in ihren Kanus zurücklegten, ebenso wie der legendäre Pionier Daniel Boone, ein Jäger und Fallensteller (1734-1820). Die komplette Ausrüstung für die Kanufahrt wird gestellt . Täglich von 9 – 12 Uhr (dcr.virginia.gov/parks/naturalt.htm).

Amerikanisch-indinanisches Festival in Chesapeake

Das amerinkanisch-indianische Festival in Chesapeake feiert die Tradition der indianischen Geschichtenerzähler, Tänze und Vorführungen. An Ständen werden indianischer Schmuck und Kunsthandwerk sowie traditionelle indianische Speisen verkauft (www.cityofchesapeake.net).

Monacan Indian Village, Museumsdorf in Natural Bridge. Fotos: Mary A. Puglisi/VTC

Geschichtenerzähler in Natural Bridge

Im Museumsdorf The Monacan Indian Living History Village in Natural Bridge lassen indianische Geschichtenerzähler am 4., 11., 18 und 25. Juni die große Zeit und den Glanz der Monacan-Indianer lebendig werden (www.naturalbridgeva.com).

Amerikanisch-indianische Kollektion in Altavista

Juliette Fountleroy in Altavista hat eine der umfangreichsten Sammlungen indianischer Artefakte zusammengetragen, die in Virginia gefunden wurden. Hierzu zählen Werkzeuge aus Steinen und Knochen, Ziergegenstände und Töpferwaren. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2005 im Avoca Museum in Altavista zu sehen (www.AvocaMuseum.org).

Jamestown Settlement: Leben wie die Indianer. Foto Jay Paul/VTC
Foto: Eagle's Landing Adventure/VTC

Werkzeuge und Technologien des 17. und 18. Jahrhunderts in Williamsburg

Die Ausstellung „Tools of the Trade“ im Jamestown Settlement and Yorktown Victory Center in Williamsburg zeigt vom 1. – 30. Juni 2005 neben Navigationsinstrumenten, die europäischen Siedlern den Weg über den Atlantik nach Virginia wiesen, medizinischen Instrumenten und Farmgeräten eine Sammlung von Gegenständen aus Stein und Knochen, die von Powhatan-Indianern hergestellt wurden (www.historyisfun.org).

Unter der gebührenfreien Telefonnummer 00 800 – 96534264 und unter crusa(at)claasen.de kann kostenloses Informationsmaterial zur Capital Region USA (Washington DC, Virginia und Maryland) angefordert werden. Deutschsprachige Informationen im Internet: www.capitalregionusa.org

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Tipps für Reisen

Informationen

Der US-Bundesstaat Virginia gehört zur Capital Region USA, der Hauptstadtregion der USA. Er grenzt ebenso wie Maryland direkt an Washington D.C.

Auf einem Gebiet von 132.000 Quadratkilometer Größe repräsentieren Washington D.C., Maryland und Virginia das typische Amerika abseits bekannter Reisewege. Touristen finden hier unberührte Naturparks, historische Sehenswürdigkeiten, einzigartige Museen, zahlreiche Einkaufszentren sowie ein umfangreiches Angebot an Sport- und Erholungsmöglichkeiten.

Anreise

Nur acht Flugstunden sind die internationalen Flughäfen der Capital Region USA Washington Dulles und Baltimore/Washington von Deutschland entfernt. United Airlines und Lufthansa bieten zusammen fünf tägliche Nonstop-Flüge nach Washington Dulles an.

Colonial Parkway

Der Colonial Parkway in Virginia verbindet drei der geschichtsträchtigsten Stätten der USA miteinander: Jamestown, ein Nachbau der ersten dauerhaften Ansiedlung von Europäern in der neuen Welt, Williamsburg, die ehemalige Hauptstadt der Provinz Virginia, in deren historischem Distrikt Laiendarsteller in Kostümen ihrem alltäglichen Leben wie zu Kolonialzeiten nachgehen, sowie das Hafenstädtchen Yorktown, das 1781 Schauplatz der entscheidenden Schlacht im Unabhängigkeitskrieg war.

In Maryland und Virginia gibt es heute noch Herden wilder Pferde. Eine Legende erzählt, dass sie die Nachkommen spanischer Pferde sind, die an Land schwammen, nachdem eine spanische Galleone, mit der sie nach Amerika gebracht werden sollten, Schiffbruch erlitten hatte.

Auf der Berkeley Plantation in Virginia wurde 1621 der erste Bourbon Whiskey Amerikas gebrannt.

Capital Region USA

Weietere Informationen zur Capital Region USA: capitalregionusa.de/Entdecken-Sie-die-Region

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