Winterurlaub auch mal ohne Ski

Winterwandern und Wohlfühlen im winterlichen Kärnten

Spaß im Schnee auch ohne Ski.
Kärntens Thermen sind wahre Wohlfühloasen. Fotos: Kärnten Werbung

Nach dem Wintereinbruch Anfang Dezember, der in manchen Regionen bis zu einem Meter Neuschnee gebracht hat, herrschen auf Kärntens Pisten beste Schneebedingungen. Aber auch abseits der Pisten kann man das Wintererlebnis in vollen Zügen genießen. Das umfangreiche Angebot in Österreichs südlichstem Bundesland für Liebhaber des sanften Winters macht´s möglich.

Unterwegs in Kärntens Winterlandschaft

Bewegen zwischen Bergen und Seen - dieses Motto gilt nicht nur in Kärntens Sommer. Gerade in der kalten Jahreszeit üben die glasklare Luft und die Schönheit des Winters einen ganz besonderen Zauber aus. Auf bestens präparierten Wanderwegen oder unterwegs mit den Schneeschuhen: so erlebt man den Kärntner Winter in seiner ursprünglichsten Form.
Ein beeindruckendes Erlebnis ist beispielsweise der Dobratsch: Seinen Gipfel auf 2167 Metern Höhe kann man auch im Winter erkunden. Wer lieber mit Wanderschuhen als Schneeschuhen unterwegs ist, findet dafür geeignete Wege durch den Naturpark Dobratsch. Insgesamt können 25 Kilometer geräumte Wege auf dem Villacher Hausberg erwandert werden.
Besonders idyllisch wird es auf dem "Thermen-Boulevard" in Bad Kleinkirchheim. Mitten im Nationalpark Nockberge laden rote Sofas zum Verweilen und Genießen während der Winterwanderung ein.
Garantierten Familienspaß bietet ein Winterwanderweg in der Region Katschberg: Nach 1,5 Kilometern Fußmarsch erreicht man von der Katschberghöhe aus die Gamskogelhütte. Sie gilt als eine der schönsten Hütten im Alpenraum. Nach einem gemütlichen Einkehrschwung kann man auf dem beleuchteten Nachtrodelweg den direkten und rasanten Rückweg zum Katschberg nehmen.
In der NationalparkRegion Hohe Tauern ist das Angebot für Winterwanderer besonders umfangreich: Insgesamt 90 Kilometer Wege sind im Winter bestens präpariert, 20 bewirtschaftete Almhütten haben auch im Winter für die Wanderer geöffnet. Auch Nordic Walking-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Auf 4,5 Kilometern geht es beispielsweise im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, im Hochtal. Auf der Geiselspitze kann man einen grandiosen Blick auf den Tauernhauptkamm genießen.

Vom Wintererlebnis in die Heilklimastollen und die wärmende Therme

Eine ideale Ergänzung zum Winterwandern ist der Besuch einer wohlig-warmen Therme oder eines Heilklimastollens. Neu ist der "Barbarastollen" in Dellach, der von 1779 bis 1957 für den Bergbau genutzt wurde. Erst 2007 fand die Stollentaufe als Heilklimastollen statt. Im Inneren herrscht allerreinste Atemluft, der Stollen eignet sich daher hervorragend für die Behandlung von Asthmabronchiale, Infektanfälligkeit der Atemwege und chronischer Bronchitis.
In der Nähe von Villach findet man Kärntens gesündestes Hochtal, denn in Bad Bleiberg herrscht ein anregendes Reizklima. Hier fühlt man sich dem Slogan "Gesund werden und gesund bleiben" verpflichtet. In Bad Bleiberg begannen die Thermen vor etlichen Jahrzehnten zu sprudeln, als Knappen des ehemaligen Bergbauortes die Quellen versehentlich anbohrten. Das renovierte und neu eröffnete Hotel Therme & Spa "Bleibergerhof" bietet eine einzigartige Thermal-, Sauna- und Wohlfühllandschaft, eingebettet in eine einmalige Naturlandschaft.
Die Region Villach Warmbad-Faaker See-Ossiacher See bietet außerdem eine weitere Wellness-Besonderheit: Hier findet man Europas einziges Urquellbecken. Das heißt, das Thermalwasser muss nicht erst über Rohrsysteme in ein Becken geleitet werden, in Warmbad Villach schwimmt man direkt über der Therme. Das wohltuende Wasser kann man noch an einer anderen, ganz besonderen Stelle genießen: Alljährlich sprudelt für einige Tage das Thermalwasser als sogenanntes "Maibachl" mitten in der Natur und kann von jedermann kostenlos genutzt werden.
Direkt von der Piste oder auch vom Winterwanderweg in die Therme geht es in Bad Kleinkirchheim. Denn 2007 wurde inmitten der Nockberge einer der schönsten alpinen Wellness-Tempel wieder eröffnet. Im römischen Baustil kann man hier auf 4.000 Quadratmetern entspannen und etwas für seine Gesundheit tun. Die radonhältigen Quellen Bad Kleinkirchheims sprudeln auch in der Therme St. Kathrein und haben dort schon bei schonender Hitze eine positive Auswirkung auf den Blutdruck. Aufgrund des einmaligen Angebotes erhielt Bad Kleinkirchheim als bisher einziger Ort Österreichs das begehrte Prädikat "Alpine Wellness".
Das Wohlfühlerlebnis ist in Kärnten garantiert: Zahlreiche Kärntner Wellness- und Gesundheitsbetriebe haben sich den strengen Qualitätskriterien von "Best Health Austria" unterworfen. Das bedeutet, dass ihre fachliche Kompetenz, medizinische und kosmetische Behandlungsmethoden sowie der Service und die Freundlichkeit des Personals regelmäßig geprüft werden.
www.besthealthaustria.com, www.wohlfuehlwinter.kaernten.at

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Informationen

... und Anforderung des Winterkataloges:
Kärnten Information, Casinoplatz 1, A-9220 Velden
Tel. +43 463 3000, www.kaernten.at

Kärntner Wohlfühl-Hit

Die Kärntner haben diverse Urlaubspakete geschnürt. Beipsielsweise:
- 7 Übernachtungen inklusive Halbpension im 3-Sterne-Hotel  
- 6-Tages-Skipass Topskipass Kärnten-Osttirol Gold
- 3x Thermeneintritt: wahlweise im Thermal Römerbad bzw. Warmbad-Villach
Preis: ab 467 Euro pro Person im Doppelzimmer
Gültig für die gesamte Wintersaison in den Regionen Bad Kleinkirchheim/Turracher Höhe und Villacher Skiberge.

Im Flug zum sanften Wintererlebnis nach Kärnten.
In einer Stunde kann von diesen deutschen Städten in Kärntens Winterlandschaft fliegen: Ab Köln/Bonn, Hamburg, Hannover und Berlin gibt es Verbindungen mit TUIfly nach Klagenfurt am Wörthersee. www.tuifly.kaernten.at

Ab München geht es mit Lufthansa und ab Frankfurt/Hahn mit Ryanair direkt in Kärntens Landeshauptstadt. Vom Flughafen bringt dann ein  Airport-Shuttle die Gäste zur Unterkunft ab 20 Euro pro Strecke. www.lufthansa.de, www.ryanair.com

Bahnanreise: Am Bahnhof Mallnitz-Obervellach fahren internationale Züge im 2-Stunden-Takt. Von dort aus gibt es Shuttlebusse in Kärntens Winterdestinationen. Das Transfer-Ticket kostet zwischen 6 und 20 Euro pro Person.



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